Warum wir hier sind

Warum wir hier sind

Wir wollen Gott verherrlichen, indem wir die Freude an Ihm durch Jesus Christus im Leben von Menschen fördern und verbreiten.

Wir wollen Gott verherrlichen …

Gott schuf die Welt als Ausdruck seiner Herrlichkeit und Ehre.[1] Menschen, die Gottes Offenbarung wahrnehmen und Seinen Willen verstehen und lieben, beten Gott an für das, was er ist und tut und führen ihr Leben so, dass er dadurch geehrt wird.[2] Gott großartig und schön aussehen zu lassen soll daher unsere größte Motivation sein für alles, was wir tun,[3] und maßgeblich dafür, wie wir es tun.[4]

… indem wir die Freude an Gott

Die Anbetung Gottes wird am natürlichsten nicht durch formale Formen oder aufgrund von äußeren Erwartungen zum Ausdruck gebracht, sondern dadurch, dass Menschen sich von Herzen an Gott freuen.[5]

… durch Jesus Christus …

Weil die Menschen jedoch glauben, ohne Gott glücklich werden zu können, und andere Dinge mehr lieben als ihn, haben sie ihre eigentliche Bestimmung verfehlt.[6] Diese Verfehlung nennt die Bibel Sünde.[7] Ihre unweigerliche Folge ist Trennung von Gott.[8] Um sündige Menschen dennoch wieder in Beziehung zu sich zu bringen und sie vor der ewigen Verlorenheit zu retten, kam Gott selbst in der Person Jesus Christus als Mensch zu ihnen.[9] Durch seinen Tod am Kreuz nahm Jesus stellvertretend die Strafe von Sündern auf sich, um diejenigen, die an ihn glauben, wieder mit Gott zu versöhnen.[10] Darum ist die Freude an Gott nur möglich, wenn Menschen durch Gottes gnädiges Wirken[11] von ihrem Leben ohne Gott umkehren und an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser glauben.[12]

Weil Jesus Christus der Höhepunkt von Gottes Offenbarung und Handeln in der Welt ist, soll er auch im Zentrum unserer Verkündigung und unseres Handelns stehen.[13] Dabei ist alles, was wir in seinem Auftrag tun, abhängig von Seiner Kraft in uns[14] und von Seinem Wirken in den Herzen der Menschen, die wir erreichen wollen.[15]

… im Leben von Menschen …

Der Glaube an Jesus Christus ist  mehr als ein bloßes Bekenntnis oder eine Hoffnung für die Zukunft. [16] Die verändernde Kraft des Evangeliums zeigt sich praktisch im alltäglichen Leben eines Menschen.[17] Durch Jesus können Menschen Versuchungen widerstehen[18] und sündige, schädliche Gewohnheiten ablegen.[19] Durch Jesus können Ehen wiederhergestellt, Familien versöhnt, Freundschaften wieder aufgerichtet, seelische Verletzungen geheilt werden.[20] Durch Jesus können Menschen Hoffnung, Trost und Freude finden inmitten schwierigster äußerer Umstände.[21]  Deshalb geht es uns nicht in erster Linie um Programme, sondern um die Veränderung des Lebens individueller Personen.[22]

… fördern und verbreiten.

Menschen, die an Jesus Christus glauben, sind nicht vollkommen. Auch sie ringen mit den Sorgen und Nöten dieser Welt und sind versucht, ihre Zufriedenheit und Freude in anderen Dingen zu suchen außer Gott. Darum hat Gott diejenigen, die er durch Jesus mit sich versöhnt hat als Gemeinde zusammengefügt, damit sie gemeinsam durch die Verkündigung von Gottes Wort und gegenseitige Hilfe in ihrer Liebe zu Gott bestärkt und für ein Leben zu seiner Ehre ausgerüstet werden.[23]

Außerdem hat er der Gemeinde die Aufgabe gegeben, die Botschaft von Jesus, zu denen zu bringen, die noch nicht an ihn glauben, damit auch sie mit Gott versöhnt werden und an  sich an Ihm freuen können.[24]  Also ist es unsere Aufgabe, sowohl das Glaubensleben von Christen zu fördern, als auch die Botschaft des Glaubens an Jesus zu verbreiten.

 


[1] Wenn Gott handelt, dann tut er das zu seiner eigenen Ehre (Jes 48,11; Röm 11,36). So sind auch die Menschen zu Gottes Ehre geschaffen (Jes 43,7; 60,21; Jer 13,11; Offb 4,11) und aufgefordert, ihn zu ehren (Jes 24,15; 25,3; Jer 13,15-16; Ps 29,1; 50,15; 50,23; 66,1; 72,19; 115,1; Dan 5,23; Phil 2,11).

[2] Mt 5,16; Joh 15,8; Röm 15,5-7; 1. Kor 10,31; Eph 1,4-13; Phil 1,10-11; 1. Petr 2,12; 4,11; vgl. 1. Chr 16,26-30; Ps 70,5; Röm 16,27; Gal 1,4-5; 2. Tim 4,18; Eph 3,21; Phil 4,20; 2. Petr 3,18; Jud 25; Offb 1,5-6.

[3] 2Kor 2,12-16.

[4] 1Kor 1,17 – 2,5.

[5] 1. Chr 16,31-36; Ps 16,11; 37,4; 67,4-5; 69,33; 70,5; 97,1; Jes 61,3; 65,17-19; 66,14; 2. Thess 1,10-12; 1. Petr 1,8-9.

[6] Prediger 7,20; Röm 3,9-11.23; 1. Joh 1,8; vgl. Jak 4,1-4.

[7] 1. Joh 3,4.

[8] Röm 6,23; Joh 3,18-19; Eph 2,1; Heb 9,27; Offb 20,15.

[9] Mt 1,21; Lk 19,10; Joh 1,14; 3,16-17; Gal 4,4-5.

[10] Mt 20,28; Rom 3,24-26; 5,1; 5,6; 2. Kor 5,18-21; Gal 1,4; 3,13; Eph 1,7; 2,13; 5,2; Kol 1,20;  1. Petr 3,18; 1. Joh 4,10; 1. Petr 3,18; 1. Joh 2,2.

[11] Röm 2,4; Eph 2,4-5.8; Phil 2,13; Tit 3,5.

[12] Mk 1,15; Joh 20,31; Apg 2,38; 16,31; 17,30; 26,20; Röm 1,16; 3,22; 10,9; 1 Kor 1,21; Gal 3,22; 1 Tim 1,16; 1 Joh 5,13.

[13] vgl. Röm 1,7; 1,15f.; 1. Kor 2,2; 15,1-6; 2 Kor 4,5; Kol 1,27-29.

[14] Mt 28,20; Joh 14,16; Kol 1,29; 1. Kor 12,6; 15,10; 2. Kor 12,9; Eph 1,19; 3,7.

[15] Apg 2,47; 11,21; 16,14; Phil 2,13; 1. Thess 5,23; Hebr 13,21.

[16] 1. Kor. 2, 4; 4,20; 1.Thess 1,5.

[17] Phil. 1, 27; Lk.19,8; Joh.8,11; Eph.4,17-32.

[18] 1.Kor.10,13; 2.Petr.2,9.

[19] Apg.19,19; 1.Kor.6,9-11.

[20] Mk.16,9; Lk.8,2; Eph.2,14-15.

[21] 2.Kor.1,3-11; 7,4;8,2;1.Thess 1,6.

[22] Kol. 1,28; Apg.20,31; 1.Thess 2,11.

[23] Durch die regelmäßige Unterweisung in Gottes Wort werden Christen zu einem heiligen Leben angehalten, vgl. Apg 2,42; Eph 4,11-15; Kol 1,28; Tit 2,1-15; 3,8; durch gegenseitige Fürsorge in der Gemeinde ermutigen sie einander darin, vgl. Röm 12,15; 15,1; Kol 3,16; 1. Phil 2,1-2; 1. Thess 5,11; 5,14; Hebr 3,13; 10,24f.; Jak 5,16.

[24] Mt 28,18-20; Mk 16,15-16; Lk 24; 46-48; Apg 1,8; 2. Kor 5,18-20; vgl. Ps 9,12; 67,2-3; 96,3; Jes 66,18-19; Apg 13,46-47; Röm 15,8-9; 15,20-21; Offb 5,9-10; 7,9-10.